Sie sind hier

Meine Freiheit - meine Würde. Rana Ahmad im Gespräch mit Nina Coenen und Sami Alkomi

Mittwoch, 27. März 2019, 19.30 Uhr im IBZ

Unter größter Gefahr verließ Rana Ahmad ihre Heimat Saudi-Arabien, um in Deutschland ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. In ihrem Buch "Frauen dürfen hier nicht träumen" beschreibt sie eindrücklich den Wert dieser Selbstbestimmung für ein würdevolles Leben. Schließlich ist Freiheit viel zerbrechlicher als es den Anschein haben mag und es gilt, sie heute gegen Rechtspopulisten und andere konservative Kräfte zu verteidigen.

Rana Ahmad, geboren 1985, ist in Riad in Saudi-Arabien aufgewachsen. Durch das Internet kommt sie mit Texten von Nietzsche und Darwin in Kontakt, zweifelt an ihrem Glauben und wird Atheistin. Darauf steht in Saudi-Arabien die Todesstrafe. Rana Ahmad entscheidet sich deshalb für den Ausbruch und verlässt ihre Heimat nach Deutschland, wo sie heute lebt. Zur Vorbereitung auf ihr Physikstudium ist sie Gasthörerin an der Universität Köln und absolvierte im Frühjahr 2018 ein Praktikum am CERN in der Schweiz. Darüber hinaus engagiert sie sich bei der Säkularen Flüchtlingshilfe e.V.

Nina Coenen und Sami Alkomi machen seit 2015 Jahren mit "R.future-TV, Flüchtlinge für Demokratie und Menschenrechte" erfolgreich Filmprojekte mit Flüchtlingen. Jede Folge beschäftigt sich mit einem Thema des Zusammenlebens, das aufgrund der unterschiedlichen Sozialisationen, Traditionen und Gesetze eine besonderen Herausforderung darstellen kann: Frauenrechte, Selbstbestimmung, Ablehnung von Gewalt, Antisemitismus und Radikalisierung. R.future-TV findet regelmäßig internationale Beachtung und ist Träger des "Bandes für Mut und Verständigung".

In Kooperation mit dem IBZ Karlsruhe und im Rahmen der 6. Karlsruher Wochen gegen Rassismus.