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Nordkorea – Geheimnisvoll und mysteriös?

Vortrag im ibz am 13. Juli um 19:30 Uhr

Wenn man Berichte über Nordkorea liest, so scheint es, als würden keinerlei Informationen aus dem Inneren des Landes und über den Alltag der Menschen ans Licht kommen.


Die in Berlin ansässige Organisation SARAM – Stiftung für Menschenrechte in  Nordkorea kämpft mit internationalen Partnern für eine Verbesserung der Menschenrechte in Nordkorea. SARAM ist Koreanisch und bedeutet "Mensch". Die Stiftung hat unter anderem Personen nach Nordkorea gebracht, die sich dort ohne Aufpasser bewegen konnten, und nordkoreanische Zwangsarbeiter in Europa aufgespürt. Weiter ließ SARAM nordkoreanische Handys und Tablets, zu denen die Stiftung Zugang bekommen konnte, analysieren.


Durch diese und weitere Aktivitäten zeigt SARAM: Man kann nicht alles über Nordkorea wissen, aber sehr viel mehr, als man denkt.


Nordkorea zu verstehen ist unmöglich, ohne die alle Bereiche des täglichen Lebens betreffende Unterdrückung durch Staat und Polizeiorgane zu kennen. Überwachung und Unterdrückung findet in Nordkorea nicht nur in Lagern für politische Gefangene statt, was inzwischen auch hier bekannt ist. Die staatliche Kontrolle reicht auch im Alltag der Nordkoreaner bis in den privaten Bereich hinein.


„Traue nicht Deinem eigenen Rücken!“ ist ein Sprichwort in Nordkorea. Warum es so gut wie keinen Widerstand gibt, ob Kim Jong Un wirklich allein und absolutistisch über Nordkorea herrscht, ob ein Land mit Sippenhaft und rassistischer Blutvererbungslehre sozialistisch sein kann, wie der Alltag von Nordkoreanern aussieht und wie gefährlich Nordkoreas Nuklear- und Raketenprogramm wirklich sind: Diese und andere Fragen beantwortet Nicolai Sprekels, der Vorstandssprecher von SARAM, in seinem spannenden Vortrag.

Ort:
ibz (Internationales Begegnungszentrum)
EG, Großer Saal
Kaiserallee 12d
76133 Karlsruhe

Zeit:
Mittwoch, 13. Juli 2022
Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt:
8€ (ermäßigt 6€)