Religion: Privatsache oder Teil des öffentlichen Lebens?

Podiumsgespräch über Religion als innere Heimat, Teil der Identität und ihre Bedeutung im transkulturellen Miteinander.

(10.07.2017)

Sollte Religion außerhalb der eigenen vier Wände am besten gar nicht sichtbar sein? Was ist dann aber mit Kopftuch, Kippa, Kreuz und Co.? Was mit religiösen Werten, Feiertagen, Fastenzeiten, Geboten und Verboten? Darf Religion im öffentlichen Raum sichtbar sein?

Ist sie nur Privatsache? Oder ist sie innere Heimat und somit ein Teil der Identität, der wahrgenommen und wertgeschätzt werden muss, wenn Menschen verschiedener Kulturen und Traditionen in unserer Gesellschaft heimisch werden sollen? Gelingt Integration nur unter Ausklammerung der Religion(en), oder im Gegenteil unter Einbeziehung auch der religiösen Bindungen?

Auf dem Podium:

Friedemann Kalmbach, Stadtrat
Michael Reich, Giordano-Bruno-Stiftung (Regionalgruppe Karlsruhe)
Mirja Kon-Thederan, AG Garten der Religionen für Karlsruhe e.V., Buddhistin
Sina Alavi, Bahá'í-Gemeinde Karlsruhe
Mesut Palanci, Dachverband islamischer Vereine Karlsruhe und Umgebung e.V.
Ulrike Krumm, Pfarrerin an der Lutherkirche


Mittwoch, 19.07.2017 ab 19:30 Uhr.

Luthersaal
Durlacher Allee 23 (Eingang über Melanchthonstraße)
(Haltestelle „Gottesauer Platz")
76131 Karlsruhe